Mit dem Motorboot quer durch Afrika 1911/12

Carsten Möhle

Dieser Bildervortrag beschreibt anhand von historischen Dias die abenteuerliche Expedition des „deutschen Indiana Jones“ Paul Graetz. Nach seiner erfolgreichen Afrikaquerung mit einem Automobil von 1907 –09 durchquerte er den dunklen Kontinent 1911 -12 in zwei Etappen mit dem Motorboot „Sarotti“. Die afrikanische Wasserscheide wurde - teilweise von 60 Eingeborenen gezogen - auf anmontierten Fahrzeugrädern zwischen verschiedenen Gewässern zurückgelegt. Auf dem ersten Teil der Reise kam der französische Cinematograph Octave Fieres bei einem Kampf mit einem angeschossenen Büffel ums Leben. Paul Graetz erlitt schwere Kopfverletzungen. Er operierte sich in Teilen selbst, legte einen Gürtel fest um Kopf und Kiefer, und setzte die Reise zum sagenumwobenen Lake Bangwelu fort, dem damaligen „Loch Ness“...

Eine wissenschaftliche Sensation war das Auffinden des seit 1926 verschollenen Expeditionsfilmes durch Carsten Möhle im September 2006. Ausschnitte aus diesem Film werden beim Vortrag gezeigt.

Das deutsche Touristikunternehmen Bwana Tucke-Tucke plant das Nachfahren des ersten Teils dieser Graetz -Expedition. Im Vortrag sind aktuelle Bilder der Erkundung der alten Stevenson Road integriert, auf der das Boot 240 km gezogen werden muss. Carsten Möhle hat den Congo im Rahmen der Erkundungen bereits mit einem Selbstgebastelten Einbaum befahren und auch diese Dias werden im Vortrag mit gezeigt.

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